Vergessenes Herz.Ich kann nicht tanzen,
ich kann nicht singen
zu allem Überfluss seh ich auch noch scheisse aus
so kann ich nie ein popstar werden
und keiner bringt mich ganz Groß raus
bin ich zu alt oder zu jung
zu groß, zu klein, zu dick oder zu dünn
ich passe einfach nicht in euren rahmen
es tut mir leid, ich habe noch mein eigenes Gehirn
ich habe fragen, ich hab was zu sagen
ich spüre liebe, schmerz,
ich hab ein riesengroßes Herz
mal bin ich feige, mal hab ich mut
ich mache fehler - scheisse und ich mach sie wieder gut
wenn ich heulen muß dann heul ich
denn ich bin nicht aus holz
ich hab abgefahrene freunde und darauf bin ich stolz
ich hab wirklich keine ahnung wie es weiter geht
ich bin einfach nur ein typ der auf düüüüüüt steht


Die Elenden
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Das gegossene Vertrauen

 

Es war einmal, ein neuer Tag. Ein Tag an dem nichts begann und nichts endete.
Die Reichen, blieben reich und die Armen arm. Die Bäume wuchsen, die Menschen arbeiteten und die Wiesen grünten. Und auch Herr Kater wässerte, so wie jeden Tag seinen Garten und begutachtete seine nahezu mängellosen Rosen. Er fuhr mit den Fingern vorsichtig über die zart roten Blütenblätter und blickte mit väterlicher Güte auf sie herab. Seine Rosen, waren sein ein und alles und weit und breit gab es keinen Strauch der auch nur annähernd so stolz strahlte wie die seinen. Immer wieder konnte er beobachten, wie die Augen der Vorbeilaufenden glänzten und ihre kleinen Patschhändchen nach den Rosen zu greifen versuchten, er jedoch war schlau und hatte sie vor all den jenigen, die sein Glück zu zerreisen,zerstören und zu stehlen versuchten, sorgfältig abgeschottet. So das die Rosen nur allein von den Augen all derer in Besitz genommen werden konnten.

Jeden Tag befreite er sie von Insekten und Staub und hielt alles ringsherum von Unkraut frei.
Sein ganzes Leben widmete er dem Glanz dieser scheinbar unvergänglichen Schönheit und desto länger sie blühten, desto mehr war er der Überzeugung nichts anderes zu brauchen und sie nie, aber auch niemals mehr mit jemanden zu teilen. Denn diese Rosen , machten ihn weder traurig , noch verletzten oder verurteilten sie ihn. Mit stillem schweigen stimmten sie ihm unterwürfig zu und nickten mit ihren Köpfchen im Wind.

Es hätte ewig so weiter gehen können, doch- so wie in jeder Geschichte, gibt es auch in dieser eine Wendung. Denn eines Tages fand eine kleine Mieze einen Weg auf das Grundstück von Herrn Kater. Erst schien er skeptisch, dann jedoch wo sie sich um seine Beine schmiegte und in sanften Tönen miaute ,fing er an sie zu streicheln und sie zu füttern. Er kümmerte sich um ihr stumpfes Fell und ihre verletzen Pfötchen und päppelte sie in kurzer Zeit wieder auf.

So blieb die Mieze einige Wochen bei ihm, immer steht’s an seiner Seite und brav mit den Vögeln miauend. Eines Morgens jedoch, Herr Kater öffnete soeben das Fenster um wie immer nach den Rosen zu schauen, sah er die Mieze neben einem gut gewachsenen Strauch hocken und sein Geschäft erledigen. Herr Kater brauchte einige Sekunden, dann jedoch rannte er Wut entbrannt heraus, schnappte sich einen Besen und schlug mit diesen nach der Mieze. Diese wich erschrocken zurück, doch als er ein zweites Mal ausholte traf er sie und schleuderte sie in einen der Rosensträucher. Grob griff er sie und zog sie heraus und packte sie ohne ein Wort auf die Straße. Die Mieze rappelte sich mit Mühe wieder auf und ihre großen grünen Augen folgten seiner grimmigen Miene, als er sich fast selbst verletzt zu den Rosen wandte, das Häufchen sorgfältig entfernte und die Blüten richtete. Leise miauend saß sie am Rand des Zaunes, doch er würdigte sie keines Blickes und baute behutsame aus Ästen und Zweigen einen Zaun um seine Rosen. Nachdem er fertig war, wandte er sich noch einmal mit ausdrucksloser Miene zu der Mieze und raunte, das sie es nie wieder wagen sollte auch nur in die Nähe von ihm oder seiner Rosen zu kommen. Denn seine Rosen, waren ihm treu und ergeben und das einzige, was ihm wichtig war. und dies, solle sich die Mieze immer merken, denn wenn nicht werde sie die Konsequenzen zu spüren bekommen.
Und so dreht er sich von ihr weg. und die Mieze saß von da an, jeden Tag vor dem Gartentor und blickte mit traurigem Blick auf Herrn Kater und seine Rosen.

Der jedoch, verschwendete nie wieder einen Gedanken an diese paar Momente, in denen er die Rosen vollkommen vergessen hatte und lebte sein  Leben soweiter, wie bisher.
26.5.07 17:02
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


shekaina / Website (28.5.07 09:17)
is das von dir?
es ist wundervoll geschrieben, mir bleiben die worte weg.
ich denke an dich!!!

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